EVG stellt Forderungen an die Deutsche Bahn

Die EVG fordert neue Verhandlungen mit der Deutschen Bahn. Die zuständigen Gremien haben am Freitag grünes Licht hierfür gegeben.

Wir fordern unter anderem:

  • Eine Corona-Beihilfe in Höhe von 1.500 Euro für alle, die sich gemeinsam für das „Bündnis für unsere Bahn“ stark gemacht haben und unter den entsprechenden Tarifvertrag der EVG fallen. Auszubildende und Dual Studierende sollen 750 Euro erhalten.
  • Eine Überarbeitung des Entgeltsystems im gesamten Konzern. Insbesondere das Zulagensystem ist nicht mehr zeitgemäß und muss an die heutigen Erfordernisse angepasst werden. Erste konkrete Überlegungen zu einer modifizierten Struktur sind noch vor der nächsten Tarifrunde vorzunehmen.
  • die Weiterentwicklung der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge als ein wesentliches Standbein der Altersvorsorge – auch und insbesondere für jene Kolleginnen und Kollegen, die in den nächsten Jahren zur Deutschen Bahn kommen und die bisherigen Sicherungssysteme nicht mehr in Anspruch nehmen können.

Der EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel erklärt hierzu:

„Wir haben immer gesagt: Dieser Tarifkonflikt ist zu Ende, wenn wir ihn beenden. Der Bahnvorstand ist aufgefordert, unmittelbar und zügig neue Verhandlungen mit uns aufzunehmen. Wir wollen einen schnellen Abschluss erreichen und baldmöglichst den Betriebsfrieden wiederherstellen. Weigert sich der DB-Vorstand oder führen die Verhandlungen zu keinem akzeptablen Ergebnis, bleibt uns die Option des Sonderkündigungsrechts.“

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hfs/re/ots/tt

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