Favoritensiege im Golfclub München Valley – Helen Briem und Philipp Katich sind die neuen Deutschen Meister

Zwei Nationalspieler setzen sich bei den Deutschen Meisterschaften (DM) der Damen und Herren im Golfclub München Valley gegen eine starke Konkurrenz durch: Während Helen Briem vom Stuttgarter GC Solitude ihrer Favoritenrolle gerecht wird und mit einem Gesamtscore von -9 (71, 69, 69, 70) souverän den Meistertitel holt, bestätigte auch Philipp Katich vom GC St. Leon-Rot seine Top-Form und gewinnt den Pokal mit einem Endergebnis von -10 (69, 72, 68, 69).

Sie ist und bleibt der Nachwuchsstar des Jahres 2021 im deutschen Damengolf. Helen Briem, 16 Jahre, war als Favoritin zur Deutschen Meisterschaft in den GC München Valley gereist. Nicht ohne Grund, die Athletin aus dem Junior Team Germany hatte in diesem Jahr bereits die Deutsche Lochspielmeisterschaft, das European Young Masters und den Junior Solheim Cup mit Team Europa gewonnen. Somit gehörte sie eindeutig zu den heißesten Anwärterinnen auf den Sieg bei dieser DM der Damen und Herren. Wie sie über die vier Turniertage das Feld jedoch dominierte und den anspruchsvollen wie top gepflegten Kurs in Valley bändigte, das beeindruckte nicht nur die Konkurrenz. Briem blieb als einzige Teilnehmerin in allen vier Durchgängen unter Par und spazierte mit gesamt -9 zum Titelsieg. Acht Schläge dahinter teilen Charlotte Back vom GC St. Leon-Rot und Vorjahressiegerin Helen Tamy Kreuzer vom Frankfurter GC mit jeweils -1 Rang zwei und durften somit die Silbermedaille in Empfang nehmen.

Helen Briem, die nach einer fantastischen Saison nun einen weiteren Pokal in ihren Trophäenschrank stellen kann, war nach dem Sieg bei der DM im Münchner Süden sehr zufrieden: „Jeder Titel ist etwas Besonderes. Es ist echt cool, dass es in diesem Jahr so gut läuft. Herausragend war die Nominierung zum Junior Solheim Cup, die mit dem guten Ergebnis beim European Young Masters zusammenhing.“ Die Ziele gehen der jungen Stuttgarterin allerdings nicht aus: „Ich will auf die Tour, zum Solheim Cup und zu den Olympischen Spielen.“

Große Ziele hat auch Philipp Katich. Für den Bundesliga-Akteur aus dem GC St. Leon-Rot war es voraussichtlich die letzte Deutsche Meisterschaft, da er im kommenden Jahr ins Profilager wechseln will. Seine Top-Form hatte er bereits eine Woche zuvor bei der Big Green Egg German Challenge powered by VcG im Wittelsbacher GC unter Beweis gestellt, wo Katich zu den besten Deutschen gehört hat. Bei der Deutschen Meisterschaft in Valley stand der Nationalspieler am Ende verdient ganz oben.

Katich verwies mit gesamt -10 den zu Beginn des Turniers stark aufspielenden Martin Obtmeier (-8) vom GC Straubing auf Rang zwei. Den Bronzeplatz teilten sich schließlich Yannick Malik (GC St. Leon-Rot) und Laurenz Schiergen (G&CC Velderhof) mit jeweils -7. Deutscher Meister Katich war happy: „Mir bedeutet dieser Titel sehr viel. Bei meiner letzten Deutschen Meisterschaft zu gewinnen, ist unfassbar. Ich hatte mal wieder ein Match mit Tim Wiedemeyer. Zweimal ist das bisher für ihn gut ausgegangen, heute habe ich es gedreht und glücklich gewonnen“, strahlte der neue Deutsche Meister.

Marcus Neumann, Vorstand Sport des DGV, zog eine positive Bilanz dieser Deutscher Meisterschaften: „Ich bin von den tiefen Ergebnissen der Sieger und der Performance der Spieler sehr beeindruckt. Wir hatten hier, wie in jedem Jahr, perfekte Bedingungen. Dieser Platz des GC München Valley ist jeder großen Meisterschaft würdig. Ich bin darüber hinaus sehr froh, dass unsere Sicherheitsmaßnahmen und das Hygienekonzept wieder so gut gegriffen haben. Die Disziplin muss man auch weiter in der Pandemie haben.“

hfs/re/dgv/tt

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