Fehler, die Geld kosten: Steuerberater Mika Becker verrät 5 Steuerfehler, die Wachstumsunternehmen bei der Skalierung vermeiden sollen

Immer mehr Unternehmen greifen zu vermeintlich kreativen Optionen, um ihre Steuerlast zu mindern. Ein riskantes, zuweilen sogar illegales Vorgehen. Mika Becker ist Steuerberater und Inhaber der Kanzlei Mika Becker Steuerberatung. Er verfügt bereits in jungen Jahren über eine umfangreiche Expertise und weiß, wie Unternehmen auf juristisch einwandfreiem Weg Steuern sparen können. Im Folgenden verrät er fünf typische Steuerfehler, die bei der Skalierung vermieden werden sollten.

Viele Unternehmen sehen sich in ihren Branchen einem starken Konkurrenzkampf ausgesetzt. Doch der Wettbewerb hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Die Corona-Krise und der Krieg in der Ukraine haben die Märkte ordentlich durcheinandergewirbelt. Die exzellente Stellung manch alteingesessener Betriebe ging dadurch verloren. Darin wiederum liegt eine Chance für junge Start-ups. Wer sie ergreifen will, muss jedoch die Finanzen des Unternehmens im Blick behalten, rät Mika Becker.

Das Risiko liegt nicht allein bei den Einnahmen, die als Grundlage eines gesunden Wachstums dienen. Vielmehr wenden einige Unternehmen erhebliche Anstrengungen auf, um ihre Steuerlast zu reduzieren. Nicht selten werden dafür illegale Wege eingeschlagen. Welche Fehler unbedingt vermieden werden müssen, erläutert der Steuerberater in diesem Beitrag.

1. Fehler: Der Unternehmer tappt in Steuerfallen

Zugegeben, das Zahlen von Steuern gefällt nicht jedem. Gerade für Unternehmen kann damit eine zusätzliche finanzielle Last verbunden sein – oftmals lässt sich das Geld anders und besser einsetzen. Kein Wunder also, dass illegale Möglichkeiten zur Vermeidung oder Senkung der Steuern immer wieder nachgefragt werden. Einige dieser Optionen sind derart ausgetüftelt, dass sie über lange Zeit nicht auffallen. Früher oder später werden sie aber entdeckt – die Steuern müssen nachgezahlt werden. Und das nicht selten mit kräftigen Nachschlägen, aus denen sich erst recht ein wirtschaftliches Risiko für das Unternehmen ergeben kann.

2. Fehler: Der Fokus wird nicht mehr auf das Kerngeschäft gerichtet

Nicht nur ein zu lockerer Umgang mit den Steuern kann fatal sein. Unternehmer, die sich zu intensiv mit diesem Thema beschäftigen und die vielleicht langwierige Coachings zur Steueroptimierung besuchen, verlieren oft das Wesentliche aus den Augen: die Steigerung des Umsatzes im Tagesgeschäft. Denn je höher die Einnahmen ausfallen, desto leichter dürfte es künftig gelingen, die Steuern an den Staat zu entrichten. Ratsam ist es daher, sich zu 100 Prozent auf das Unternehmen, sein Marketing, den Vertrieb und die Kundenbetreuung zu konzentrieren. Die Steuern sollten dagegen einem Fachmann überlassen werden.

3. Fehler: Es wird eine falsche Unternehmensstruktur gewählt

Vielen Unternehmern ist die Reduzierung der Steuerlast derart wichtig, dass sie sich ernsthaft mit einer Umwandlung ihres Betriebs in eine ausländische Unternehmensform auseinandersetzen. Doch der schlechte Ruf von Steuerparadiesen wie Zypern oder den Cayman Islands ist nicht ganz unbegründet. Geschäftsführer, die sich mit dieser Materie nicht hinreichend auskennen und denen dabei Fehler unterlaufen, machen sich unter Umständen strafbar. Dabei wäre es auch in Deutschland relativ leicht, Steuern zu sparen. Etwa durch die Investition in Immobilien – das bringt nicht nur eine lukrative Rendite, sondern ist auch noch legal.

4. Fehler: Die Steuern werden einem klassischen Steuerberater überlassen

Wer sich für einen Steuerberater entscheidet, befindet sich auf einem guten Weg. Aber Vorsicht: Auch bei der Auswahl müssen einige Besonderheiten beachtet werden. Klassische Berater mögen sich in ihrem Kerngeschäft auskennen. Oft sind sie aber nicht allzu kompetent, wenn es um moderne Unternehmensformen geht. Doch wie sollen sie einem Betrieb das beste Steuermodell empfehlen und so die Grundlage für ein langfristiges Wachstum desselben legen, wenn sie sich im Business nicht auskennen? Zudem ist es wichtig, einen Berater zu wählen, der einen digitalen Support anbietet und bei dem die ebenso einfache wie kostensparende Verbuchung der Rechnungen möglich ist.

5. Fehler: Die Entscheidung für den privaten Vermögensaufbau

Es gibt Unternehmer, die investieren ihre Ersparnisse als Privatperson. Allerdings ist diese Strategie wenig ertragreich. Besser ist es dagegen, die Struktur des Unternehmens derart umzuwandeln, dass der Geschäftsführer seine Anteile am operativen Geschäft des Betriebs nicht in privaten Händen hält. Das gelingt, indem eine zusätzliche Gesellschaft zwischengeschaltet wird. Das Geld, das in sie fließt, kann später für Investitionen genutzt werden. Demgegenüber wird das persönliche Gehalt zur Deckung des Lebensstandards verwendet. Das Vorgehen ist simpel, aber effektiv – und führt dazu, dass bis zum Ende eines Jahres mehr Kapital erwirtschaftet werden kann.

Möchten auch Sie das wirtschaftliche Wachstum Ihres Unternehmens sicherstellen, die Last der Steuererklärung in professionelle Hände legen – und letztlich bares Geld sparen? Melden Sie sich jetzt bei Mika Becker und vereinbaren Sie einen Termin!

hfs/re/ots/dpa/tt

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