Ferienwohnungen werden immer gefragter

Insider verrät, wie das Geschäft wirklich abläuft – und ob sich Ferienvermietung tatsächlich lohnt

In den vergangenen zwei Jahren sind die Deutschen aufgrund der Coronapandemie verstärkt im Land geblieben und haben für ihren Urlaub Ferienwohnungen gemietet. Den Buchungszahlen nach zu urteilen, bleibt dieser Trend weiterhin bestehen. Doch wie läuft das Geschäft ab und wer kann davon profitieren?

Hendrik Kuhlmann hat als Ferien- und Kurzzeitvermieter selbst mehr als 2000 Gäste pro Jahr und erzielt damit hohe Einnahmen. Gern verrät Ihnen der Experte in unserem Gastbeitrag, wie das Geschäft abläuft und ob sich die Vermietung möblierter Wohnungen in Deutschland wirklich lohnt.

Ferienwohnungen liegen im Trend

Ferienwohnungen werden immer beliebter und die Coronapandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Die Buchungszahlen der vergangenen Jahre lagen in Deutschland auf einem rekordverdächtigen Niveau. Ob Städtereise, Erholung auf dem Land oder Aktivurlaub – immer mehr Leute bleiben lieber im Inland und ziehen dabei die Ferienwohnung vor. Sie fühlen sich offenbar unabhängiger, können selbst kochen und sparen sich den Check-in beim Hotel. Gegenwärtig steht einer erhöhten Nachfrage ein gesunkenes Angebot gegenüber und die Preise ziehen demnach an.

Was man bei der Vermietung beachten muss

Für den Zugang zum Markt gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder besitzt man selbst Immobilien oder man mietet Objekte an, die für die Kurzzeitvermietung geeignet sind. Dabei gibt es rechtlich allerdings einiges zu beachten: Im Besonderen spielen die Zweckentfremdungssatzungen der großen Metropolen und das Baurecht eine entscheidende Rolle.

Größere Wohnungen sind bei der Vermarktung generell von Vorteil, sind für viele jedoch kontraintuitiv. Ab dem zweiten Schlafzimmer wird es richtig interessant. Der Grund dafür ist, dass man sich nicht mehr in direkter Konkurrenz zu den Hotels befindet, wie das bei einem Apartment für zwei Personen der Fall ist. Die Vermarktung läuft am besten über die großen Portale: Airbnb, Booking.com oder FeWo-direkt beispielsweise. Dabei sollte man nicht auf eine einzige Plattform setzen. Die Mischung macht den Unterschied und es lohnt sich vielleicht auch, lokale Plattformen heranzuziehen. In jedem Fall ist eine professionelle Online-Präsenz gefragt. Mit verwackelten Handyfotos oder einem Schild am Straßenrand wird man heute nicht weit kommen.

Lohnt sich das Geschäft mit der Ferienvermietung?

Mit einer Ferienwohnung kann man durchaus hundert bis vierhundert Euro pro Übernachtung aufrufen – je nach Unterkunft auch noch mehr. Es kommt dabei natürlich auf die Größe, die Qualität der Einrichtung und auch die Lage der Wohnung an. Eine geschickt betriebene Ferienwohnung hat nicht selten eine Auslastung von 80 Prozent, was 24 Übernachtungen im Monat entspricht. Die Nachfrage ist jedenfalls da und der Trend dürfte anhalten. Denn die Leute, denen eine Ferienwohnung während der Pandemie sicherer erschien, haben die zahlreichen anderen Vorteile entdeckt und werden nicht mehr auf sie verzichten wollen. Natürlich muss man seinen Gästen den Aufenthalt so schön wie möglich machen. Dann gibt es auch gute Bewertungen, die wiederum zu mehr Buchungen und zu mehr Umsatz führen.

Über Hendrik Kuhlmann:

Hendrik Kuhlmann ist der Gründer und Geschäftsführer der Unternehmen BRIGHT sowie BNB Pro Hosting. Er hilft Interessierten, sich im Bereich der Kurzzeitvermietung von Ferienwohnungen und Serviced Apartments ein erfolgreiches Business aufzubauen und erfahrene Gastgeber dabei unterstützt, ihr Geschäft weiter auszubauen, zu professionalisieren und sogar zu automatisieren. Weitere Informationen unter: https://www.bnbprohosting.com

hfs/re/ots/dpa/tt

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