Nach zwei Jahren Corona: Mehr als jede:r Zweite arbeitet gerne im Home Office

Seit nunmehr zwei Jahren leben die Deutschen ihren Alltag unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie: Wechselnde Kontaktbeschränkungen, Reisewarnungen und Schulschließungen haben die Gesellschaft dabei geprägt. Auch das Home Office ist für viele zur Normalität geworden. Das bestätigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Zusammenarbeit mit YouGov: Mehr als jede:r zweite Deutsche (59 Prozent) arbeitet gerne im Home Office. Am Arbeiten von zuhause aus schätzen die Bürger:innen vor allem den Wegfall des Arbeitswegs (57 Prozent) sowie die zusätzliche Zeit für das Privatleben (46 Prozent).

Work-Life-Balance im Home Office

Vielerorts ist man seit der Einführung des Home Office um die Work-Life-Balance der deutschen Arbeitnehmer:innen besorgt, doch diese scheinen es nicht so kritisch zu sehen: Im Rahmen der CLARK-Studie geben nur 13 Prozent der Befragten an, dass es ihnen im Home Office schwerer fällt, den Arbeitstag pünktlich zu beenden. Auch die gesunde Ernährung fällt 21 Prozent der Befragten im Home Office leichter. Nur 38 Prozent vermissen den Kontakt zu ihren Kolleg:innen.

Sicherheit & Gesundheit im Homeoffice – das gibt es zu beachten

Doch bei aller Freude um das Arbeiten zuhause haben noch immer nicht alle Deutschen einen professionell gestalteten Home Office-Arbeitsplatz. Und das kann unter Umständen auch gefährlich werden: Eine typische Gefährdung im Homeoffice ist die dauerhafte Verwendung eines Laptops ohne externen Bildschirm. Das begünstigt eine schlechte Sitzhaltung mit Rundrücken und Rückenschmerzen. Und wer schon zuhause am Küchentisch gearbeitet hat, weiß: Rückenschonend geht anders. Umso wichtiger ist es daher, dass man sich selbst um eine sichere und gesundheitsgerechte Homeoffice-Atmosphäre kümmert.

Tipp 1: Haltung

In einer CLARK-Studie gab jede:r zehnte befragte Erwerbstätige (11 Prozent) an, auf einem ergonomischen Schreibtischstuhl zu arbeiten und 10 Prozent gaben an, an einem Stehschreibtisch zu arbeiten. Stundenlanges Sitzen und Bewegungsmangel begünstigen jedoch Rückenschmerzen. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig aufzurichten und die Sitzhaltung dynamisch zu gestalten.

Tipp 2: Den Alltag aktiver gestalten

Immerhin: Jede:r dritte Deutsche (33 Prozent) nutzt bei der Arbeit die Treppe anstelle des Aufzugs, um die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Das stärkt die Beinmuskulatur und bringt den Kreislauf in Schwung! Um noch mehr zusätzliche Bewegung in den Büroalltag einzubauen, lohnt es sich neue Gewohnheiten zu schaffen. Wer Meetings noch im Sitzen abhält, sollte über Veränderungen nachdenken: Arbeitstermine in kleinen Gruppen lassen sich toll bei gemeinsamen Spaziergängen abhalten. In manchen Fällen sind Laptop und Unterlagen unverzichtbar, hier empfiehlt es sich „Stand Up Meetings“ einzuführen.

Tipp 3: Sport ist kein Mord!

Ob Joggen, Krafttraining oder Yoga – 30 Prozent der Deutschen treiben laut der CLARK-Studie regelmäßig Sport, um sich fit und gesund zu halten. Sport kann vor allem in der Erkältungssaison die Abwehrkräfte aktivieren. Doch nicht nur gegen Erkältungen wirkt Sport wie eine Geheimwaffe. Auch gegen Rücken- oder Nackenschmerzen ist Sport hilfreich.

Tipp 4: Guter Schlaf zur Regeneration

27 Prozent der Befragten geben in einer CLARK-Studie an, dass sich ihr Schlaf während der Corona-Pandemie verschlechtert hat. Leider wird die Auswirkung von Schlaf auf unsere Gesundheit oft unterschätzt. Warum Schlaf so wichtig ist? Schlafmangel wirkt sich sowohl psychisch als auch physisch negativ aus. Im Schlaf regeneriert sich der Körper: Stress wird abgebaut und Krankheiten abgewehrt. Besonders in Zeiten der hohen Belastung wie gerade im Pandemie-bedingten Homeoffice lohnt es sich also auf guten Schlaf zu achten.

Tipp 5: Krankheiten vorbeugen

In Rückenschulen können gesunde Bewegungsmuster erlernt und die Rückenmuskulatur gekräftigt werden um chronische Schmerzen zu verhindern. Um sich selbst einen Gefallen zu tun, sollten Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsmaßnahmen regelmäßig wahrgenommen werden. Es lohnt sich, die Angebote der eigenen Versicherung zu überprüfen. Im Vergleich sind die Leistungen der privaten Krankenversicherungen oftmals deutlich umfangreicher als die der gesetzlichen.Da nicht jeder die Möglichkeit hat sich mit einer privaten Krankenversicherung abzusichern, sollten auch Alternativen wie z.B. eine Krankenzusatzversicherung geprüft werden. Diese Police kann die Lücken einer gesetzlichen Versicherung schließen. Häufig bekommen Kassenpatienten durch einen guten Tarif die gleichen Leistungen wie Privatpatienten.

[1] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1104 Personen zwischen dem 25. und 30.11.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

hfs/re/ots/dpa/tt

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